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Reviews

Eigenwillig, außergewöhnlich, atmosphärisch: All das sind Attribute, die auf die Musik von Jörg Schneider & Franz Schwarznau zutreffen. Auf "Feed That Fire" (R.U.M. Records) verbindet das Leipziger Duo Einflüsse des rauen Delta- und Mississippi-Hill-Country-Blues mit Folk und teils sphärischer E-Gitarre. Heraus kommt eine Musik mit hohem Wiedererkennungs- und Unterhaltungswert, wozu auch Gäste an Harp, Drums/Percussion und Violine beitragen. Schneider (Gitarre, Gesang) und Schwarznau (Kontrabass, Gesang) haben neun der zwölf Titel geschrieben, die drei Cover von Charley Patton, Lightnin' Hopkins und Charles Brown gehören zu den bluesigsten. (bluesnews; April 2012 df/kk)

Jörg Schneider & Franz Schwarznau – Feed That Fire

Zwei deutschen Musikern ist es gelungen, auf geschmackvolle Weise ihre Debüt-CD mit Blues und Folkmusik einzuspielen, mit Hilfe von Schlagzeuger Matthias Macht (u.a. Tijuana Mon Amour, Chris Withley, Paul Sprawl), Thomas Hanke (Mundharmonika) und Ingeborg Freytag (Violine). Jörg Schneider und Franz Schwarznau spielen ihre Blues- und Folksongs mit Hingabe, das hört man deutlich - raffiniertes Gitarrenspiel, ein schön klingender unterstützender Kontrabass, kräftige Drums und manchmal auch sphärische Sounds. Mit dem Klang seiner Stimme ruht Schneider ganz in sich selbst, erwarten Sie also keinen knurrenden und übertriebenen Gesang. Die zwölf Songs der CD streifen in angenehmer Weise verschiedene Stile der Blues- und Folkmusik - insbesondere wenn Mundharmonikaspieler Hanke noch dazukommt, kann man es vollends genießen!

© Tom Moerenhout, Bluesmagazine Netherlands 20.01.2012

Twee Duitse muzikanten zijn er op een smaakvolle wijze in geslaagd hun debuut CD met Blues en Folkmusic op te nemen met behulp van drummer Matthias Macht (u.a. Tijuana Mon Amour, Chris Withley, Paul Sprawl) Thomas Hanke (Mondharmonica) en Ingeborg Freytag (Viool )
Jörg Schneider en Franz Schwarznau spelen hun blues en folk songs met toewijding, dat is duidelijk terug te horen; kundig gitaarspel, mooie ondersteunende contrabas, krachtige drums op z'n tijd en sferische geluiden bovendien. Het stemgeluid van Schneider blijft erg bij zichzelf, dus verwacht geen grommend en overdreven gezang, 12 songs brengen je naar verschillende soorten Blues en Folkmuziek die prettig in het gehoor liggen . Vooral als mondharmonicaspeler Hanke een duit in het zakje doet is het genieten geblazen.

© Tom Moerenhout, Bluesmagazine Netherlands 20.01.2012



Aus LVZ vom 04.11.2011

Release-Party für "Feed that fire"

Entstanden ist ein Album, das die Seele und Erdverbundenheit des ursprünglichen Blues atmet, dessen Lieder aber nicht selten die tradierten Roots-Schemate velassen. Insgesamt nähert man sich einer klassischen Folk-Auffassung, wie sie von Dylan und seinen Vorgängern in den 60ern populär gemacht wurde und im Begriff vom "Singer/Songwriter" mündete

Standesgemäß enthält das Album Verbeugungen vor Genrehelden: Coverversionen von Charles Brown, Charley Patton und Sam Lightnin` Hopkins beweisen, dass Schneider und Schwarznau nie vergessen haben, wo ihre Musik herkommt. Schön, dass sie diese feste Basis für anregende musikalische Erkundungen nutzen.

© Lars Schmidt, LVZ



Aus Leipziger Internetzeitung vom 29.10.2011

"Feed the fire" ist Reisemusik für den kleinen Koffer. Der entschlackte Klang beeindruckt ganz ohne elektrischen Firlefanz mit seiner Wärme und Tiefe. Wenn "A good soul" anklingt, meint man, dass Schneider sowohl mit dem alten Johnny Cash am Küchentisch gesessen hat, als auch Miss Emily Brown und andere kanadische Folkkünstlerinnen augenzwinkernd umgarnte. Sensibel und fragil die kompakten Kompositionen, die stimmungsvoll den Blick für die weite Prärie öffnen oder die leeren Straßen Leipzigs in der Nacht

Zusammen mit dem Dresdner Drummer Matthias Macht (u.a. Tijuana Mon Amour, Chris Withley, Paul Sprawl) und den Gästen Thomas Hanke (Mundharmonika) und Ingeborg Freytag (Violine) ist es Schneider-Schwarznau gelungen, ein besinnliches und einfühlsames Album aufzunehmen. Die angenehme Unaufgeregtheit auf "Feed that fire" tönt nicht aufgesetzt und laut auf, will sich nicht aufdrängen und die Hörgänge mit dem heute so sinnentleerten "Shalala" zukleistern, das nur den Anschein erweckt, es handele sich um Musik. Auf "Feed that fire" hört der Musikfreund statt des wirbelnden Hitparaden-Tanzes echte Könner an ihren Instrumenten, die für ihre Musik brennen. So muss das sein.

© Daniel Thalheim,  www.l-iz.de